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Tellfahrt der 8er nach Interlaken

Erstellt von 8.-Klässlerinnen | |   Gymnasium

Fast jedem müsste Friedrich Schillers Drama "Wilhelm Tell" ein Begriff sein. Doch besser als nur das Buch zu lesen, ist natürlich, sich die bewegende Geschichte der unterdrückten Bürger mit eigenen Augen anzusehen. Also haben wir, die Klasse 8a und 8c, Herr Lächelt, Frau Berens, Herr Schiller und Herr Jehle entschieden, in die Schweiz nach Interlaken zu fahren, um uns ein Freilichttheaterstück zu „Wilhelm Tell“, also die Tellspiele anzuschauen.

Nach einer langen Busfahrt halten wir in der Nähe von Sisikon und besichtigen Tellsplatte und Tellskapelle, die direkt am türkisblauen Ufer des Vierwaldstättersees liegen, umgeben von Bergen und kleinen Dörfern. Währenddessen werden die zuvor selbsteinstudierten Szenen aus Schillers Drama gegenseitig vorgeführt. Auch das dortige Glockenspiel, das zu jeder Stunde ertönt, ist sicherlich jedem in Erinnerung geblieben.

Schon nach einer weiteren Stunde Busfahrt kommen wir in Interlaken an, welches wir nach dem Einchecken in unser "Youth Hostel" erkunden, manch anderer sich aber lieber im naheliegenden Bergsee abkühlen. Nach dem Abendessen startet um 20:00 Uhr das Freilichttheater, welches mit hervorragender Schauspielkunst, musikalischer Untermalung und einem ungewöhnlichen Bühnenbild unter freiem Himmel, mit einem aufgebauten Dorf, verschiedenen Tieren, Wettereffekten und über 100 Dorfbewohnern, die alle ihre Rolle perfekt verkörpern, die Geschichte des Schweizer Helden Wilhelm Tell auf fesselnde und faszinierende Weise übermittelt.

L. R., A. H., n. n., 8a

Bericht 8c

Von Donnerstag, den 28. auf Freitag, den 29. Juni waren wir, die Klassen 8c und 8a, in Interlaken. Dort wollten wir uns das Theaterstück „Wilhelm Tell“ anschauen.
Morgens fuhren wir am BZM mit dem Bus los. Unterwegs legten wir einen Stopp an der Tellplatte ein. Dort hatten wir Zeit, die Szenen aus dem Drama „Wilhelm Tell“, die wir im Vorhinein in Gruppen einstudiert hatten, noch einmal zu üben. Danach führten wir sie an verschiedenen Plätzen vor, wie zum Beispiel an der Tellskapelle.

Nach einer weiteren Fahrt mit dem Bus erreichten wir schließlich Interlaken in der Schweiz. Dort richteten wir uns zunächst in unserer Jugendherberge ein. Danach hatten wir die Wahl, ob wir schwimmen gehen oder die Stadt erkunden wollten.

Am Abend brachen wir dann endlich zum Theater auf. Das Stück wurde auf einer Freilichtbühne aufgeführt, auf welcher einige alte Häuser standen. Das Stück begann mit einem Almabtrieb und der Schilderung des Lebens auf dem Dorf. Doch kurz darauf wurde das normale Leben der Dörfler von dem Österreichischen Vogt Gessler gestört, welcher seine Macht missbrauchte, um die Menschen zu unterdrücken. Dabei erhob sich ein Aufstand gegen ihn, welchem sich zuletzt auch der Held des Stücks, Wilhelm Tell, anschloss. Dieser erlöste das Land schließlich vom Vogt, indem er diesen mit seiner Armbrust erschoss.

Zurück in der Jugendherberge verbrachten wir dann noch einen schönen Abend.

Insgesamt waren es zwei schöne Tage, denn besonders das aufregende Theater, mit seinen vielen Tieren und außergewöhnlichen Ideen hat uns sehr gefallen.

M. L., 8c

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